Denise Koch

  • Geboren 1978
  • Humanphysiotherapeutin (2002)
  • Pferdeosteopathin (2006)
  • Dozentin Vetkintape für Pferde (2015)

Über mich

Ich reite seit meinem 10 Lebensjahr. Direkt in den ersten Jahren lernte ich das Pony Janusch kennen. Er war alles andere als ein nettes Kinderrreitpony. Er biss, trat und hatte seinen eigenen Kopf. Aus unerklärlichen Gründen fand ich dieses griesgrämige Pony toll und wollte es schaffen, ihn ohne Druck und Zwang für mich zu gewinnen. Ich liebte ihn, so wie er war, trotzdem kostete es mich viele Tränen, blaue Flecke, starke Nerven und mühsames Erlernen von Geduld meinerseits bis er mir vertraute. Dabei hat er mich geleitet und geprägt.

8 Jahre später wurde „Möppi“ mein eigenes Pferd. Zu diesem Zeitpunkt fing ich an mich noch mehr mit Themen Rund ums Pferd (Hufbearbeitung, Reitlehren, Fütterung, Haltung etc.) zu beschäftigen. In den gemeinsamen Folgejahren und vielen abenteuerlichen Ausritten lehrte er mich noch mehr was es heisst ein verlässlicher Partner zu sein und einander zu respektieren. Ich wurde reich belohnt … wir wurden eine Einheit, ein Team.

D20Als ich ihn mit 24 Jahren gehen lassen musste, fehlte mir mein wichtiger Freund in meinem Leben. Als er fort war brauchte ich erstmal Zeit meine Welt ohne ihn zu sortieren.

2002 beendete ich meine Ausbildung als Humanphysiotherapeutin. Die erworbenen Erkenntnisse setzte ich soweit ich konnte auch am Pferd um. Mein Interesse für die Therapie am Pferd war geweckt und somit entschloss ich mich 2004 zu der zweijährigen Ausbildung als Pferdeosteotherapeutin am deutschen Institut für Pferdeosteopathie in Dülmen. Seitdem führe ich eine eigene Fahrpraxis für Pferdeosteopathie.

Ohne Pferd wollte ich nicht mehr sein und 2009 endeckte ich Sam. Schon nach der ersten Begegnung merkte ich das er das völlige Gegenteil von meinem „alten Möppi“ war, trotzdem wusste ich ganz sicher dass ich mit ihm mein weiteres Leben teilen wollte.

Sams Leben begann im harten Trabrennsport und danach ging er leider durch einige, harte unfaire Hände. Das machte aus ihm ein unsicheres, aggressives, misstrauisches und krankes Pferd. Er hatte Glück und landete bei Conny, die ihn mit viel Geduld und Pferdeverstand wieder auf die richtige Bahn brachte. Ich kaufte Sam und damit begann für mich ein ganz neuer Weg. Ich merkte schnell dass ich mit den bis dahin gesammelten Erfahrungen bei Sam nicht weiter kam. Sam war sehr misstrauisch und testet mich im ersten Jahr unentwegt, ob ich der passende Mensch für ihn bin. Seine körperlichen Probleme konnte ich mit Hilfe der Osteopathie deutlich verbessern.

Ich machte mir endlos viele Gedanken, wälzte Bücher auf der Suche nach Lösungen und fand dennoch nicht den Schlüssel zu seiner Seele.

2011 lernte ich dann Marie & Topas kennen. Die beiden hatten den Schlüssel: SPAß! Ich wollte alles immer richtig machen, „therapeutisch wertvoll“ und war damit völlig auf dem Holzweg gewesen. Ich hatte verlernt zu fühlen und meinem Pferd zuzuhören.

D21Auf unseren vielen, gemeinsamen Ausritten halfen wir Sam seine Unsicherheit zu überwinden und spielerisch ohne Druck alles das zu erlernen was in meinen schlauen Büchern stand. Sam ist immer bereit gewesen etwas zu geben, aber nur wenn ich auch an mir arbeite. Aus Sam ist ein wunderbares Pferd geworden, dass mir auch heute noch Dinge aufzeigt die ich verbessern kann. In vielen Gesprächen tauschte ich mich mit Marie aus, disskutierte und besuchte Seminare unter anderem bei Gerd Heuschmann, Kathrin Kattwinkel, Jayne Hunt und im Fs Reitzetrum Reken. Wieder Zuhause probierten alle praktischen Dinge immer sofort aus.

Das absolute Highlight war 2013, als wir den Kurs mit Buck Brannaman in Köln besuchten. Seine Art mit dem Pferd zu arbeiten hat uns wieder neue Wege und Ideen aufgezeigt. Der Leitspruch „Wait for your horse“ hatte uns als letzter Schlüssel noch gefehlt. Seitdem ich mehr auf die Pferde warte, erlebe ich eine entspanntere Behandlungsatmosphäre. Auch der Umgang zwischen Sam und mir ist seitdem entspannter.

Die Philosophie, wie er Pferden gegenüber tritt und mit ihnen arbeietet, haben wir verinnerlicht. Erst mit unseren Pferden und dann auch mit fremden Pferden.

Danach sind wir angesprochen worden, ob wir nicht einen Kurs draus machen könnten. Gesagt getan. Das positive Feedback der ersten Erfahrungen motivierte uns zu weiteren Kursen. Seit 2015 haben wir schon viele Kurse absolviert und es macht uns riesen Spass. (siehe Bodenarbeitskurs und Fotogalerie)

Mit meinen gesammelten Erfahrungen möchte ich euch gerne dabei begleiten „ein Team“ Pferde-Mensch-Team zu werden.

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